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Systemische Therapie

Die systemische Therapie oder Familientherapie sieht die Probleme und das Leiden des Einzelnen in Zusammenhang mit seinen sozialen Beziehungen und seinen Lebenskonzepten.
Die systemische Therapie geht davon aus, dass eine Störung der Befindlichkeit nicht zusammenhanglos und isoliert im leidenden Menschen verankert ist. Sie betrachtet ihn vielmehr als Träger von Symptomen, an dem sich Störungen seines sozialen Systems zeigen.
In der Therapie richte ich daher meine Aufmerksamkeit auch immer wieder auf die Menschen in der Umgebung meiner Klienten: Wie sieht die Kommunikation in der Familie, in der Arbeitsumgebung aus? Wie laufen die Begegnungen im Freundeskreis?
Natürlich geht es in der therapeutischen Arbeit auch um die Klärung von Ursachen bestehender Belastungen. Die wesentliche therapeutische Wirkung liegt allerdings in der Betrachtung von möglichen Lösungen. Stärken, die im Klienten und in seiner Umgebung vorhanden sind, werden freigesetzt und gebündelt.
Hypnotherapie

Das Ziel der Hypnotherapie ist, dem Klienten wieder mehr Einfluss auf sein Leben zu geben.
Sie mobilisiert Selbstheilungskräfte aus dem Unbewussten. Der Klient befindet sich dabei in einem Zustand der Entspannung mit konzentrierter Aufmerksamkeit nach innen. Dieser Zustand – als Trance bezeichnet – erlaubt eine gute Distanz zum Alltagsbewusstsein. Das analytisch-bewusste Denken ist weitgehend ausgeschaltet. So nimmt der Klient seine inneren Bilder und Gefühle intensiver wahr.
Angeleitet durch den Therapeuten können in der bildhaften Vorstellung Problemlösungen gefunden werden. Die veränderte Vorstellung wird zur neuen inneren Realität, aktuelle Lebenskrisen können anders als bisher erlebt und bewältigt werden.
Anwendungsbereiche der Hypnotherapie
- Abbau von Ängsten
- Befreiung von Zwängen
- Wirksame Veränderung alter, belastender Verhaltensmuster
- Entspannung und Stressreduktion
- Linderung von Schmerzen
- Beseitigung von Schlafstörungen
Traumatherapie

Traumatherapie unterstützt die Verarbeitung von starken seelischen Belastungen, die von der betroffenen Person nicht ausreichend bewältigt werden können.
Ziel der Therapie ist es, belastende Erinnerungen aufzuarbeiten, während innere Stabilität, Resilienz und ein Gefühl von Sicherheit gefördert werden. So ist es möglich, traumatische Erlebnisse nachhaltig zu integrieren und den Weg zu einem gestärkten Leben zu ebnen.
Somatic Experiencing konzentriert sich auf die körperlichen (somatischen) Erfahrungen, die mit Traumata verbunden sind. Man geht davon aus, dass ein traumatisches Erlebnis im Körper gespeichert wird und sich in Form von Spannungen oder anderen körperlichen Symptomen zeigt. In der Therapie wird der Klient angeleitet, körperliche Empfindungen wahrzunehmen, um gebundene Energie behutsam zu lösen. Die Selbstregulation des Nervensystems wird dadurch wieder hergestellt, was zu einem verbesserten Wohlbefinden führt.
EMDR ist eine Methode der Kurzzeit-Traumatherapie, bei der mittels schneller Augenbewegungen beide Gehirnhälften stimuliert werden. Dadurch werden die Klienten unterstützt, belastende Erinnerungen zu verarbeiten und emotionale Blockaden abzubauen. Eine Neubewertung der traumatischen Erlebnisse wird ermöglicht, wodurch emotionale Distanz und somit Entlastung entstehen können.
Durch die Kombination von Somatic Experiencing (SE) und EMDR werden sowohl körperorientierte als auch neuropsychologische Ansätze verwendet, um tiefgreifende Heilungsprozesse zu fördern.
Anwendungsbereiche der Traumatherapie
- Unfall (Auto, Sturz, beinahe Ertrinken, Verletzungen)
- Gewalterfahrung (Überfall, sexueller Missbrauch)
- Symptome durch posttraumatische Belastungsstörung (Ängste, Erschöpfungszustände, Schmerzen, Übererregbarkeit)